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Netha

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  • »Netha« ist der Autor dieses Themas

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Donnerstag, 11. Februar 2010, 09:04

Petra Schier - Die Eifelgräfin

Autor: Petra Schier
Titel: DieEifelgräfin
Originaltitel:
Erschienen:01.10.2009
Verlag:Rowohlt Tb.
ISBN10:3499249561
ISBN13:9783499249563
Seiten: 575
Einband:TB
Serie: Band 1

Autorenportrait:

Zitat

PetraSchier, Jahrgang 1978, lebt mit ihrem Mann und einem Schäferhund in einer
kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur und
arbeitet mittlerweile freiberuflich als Lektorin und Schriftstellerin. Nach
"Tod im Beginenhaus", "Mord im Dirnenhaus" und "Verrat
im Zunfthaus", in deren Mittelpunkt die Apothekerstocher Adelina steht,
folgte die neue historische Romanreihe der erfolgreichen Autorin um die
Reliquienhändlerin Marisa: "Die Stadt der Heiligen" sowie "Der
gläserne Schrein".

Mehr Informationen zur Autorin unter www.petralit.de


Quelle: Klappentext

Inhaltsangabe:





Zitat
Welches Geheimnis hütet die Burg in der Eifel?

Jerusalem, 1148. Drei Männer teilen nach erfolgreichem Kreuzzug ihre Beute. Im Angesicht
eines magischen Kruzifixes schließen sie einen Pakt: sich und die Ihren auf
ewig zu schützen.
Zweihundert Jahre später: wegen einer drohenden Fehde wird Elisabeth von Küneburg in die
Obhut von Freunden geschickt. Sie genießt das Leben dort – doch dann bricht die
Pest aus. Ihr Onkel Dietrich nutzt die Wirren, um die elterliche Burg
einzunehmen. Er setzt alles daran, seinen Sohn, den düsteren Albrecht, so
schnell wie möglich mit ihr zu vermählen. Gelingt es den Nachkommen der
Bruderschaft, sie zu retten?
Quelle: Klappentext





Meine Meinung

Im Rahmen einer Autorenbegleiteten Leserunde nahm ich dieses Buch zur Hand. Mich haben das Cover, der Klappentext des Buches, sowie das Thema sehr angesprochen.

Die Inhaltsangabe von Amazon wird dieser Geschichte kaum gerecht, der des Buches ist aussagekräftiger, da er die Geschichte besser beschreibt.

Meine Erwartung war recht hoch, denn es war nicht mein erstes Buch von Petra Schier.
Diese Erwartung wurde dann auch vollstens Bedient.

Der Graf von Küneburg gibt seine Tochter Elisabeth in die Obhut des Grafen von Kempenich, da er eine Familienfehde seitens seines Stiefbruders erwartet, dieser stellt Anspruch auf die Burg Küneburg und dessen Ländereien sowie den Titel.

Elisabeth eine sehr gutaussehende und gescheite Frau, fühlt sich auf Burg Kempenich sehr wohl.

Dort lernt sie auch Johann von Manten kennen. Dieser hat es nicht leicht mit Elisabeth, die ihn unmissverständlich vor Augen führt was sie von ihm und seinem Benehmen hält.

Elisabeth bekommt Luzia, eine freie Bauernmagd, zur Seite gestellt. Die beiden freunden sich sehr schnell an und finden durch die Teile eines Kruzifixes heraus, dass ihre Vorfahren ein Leben lang Freundschaft und Hilfe in der Not geschworen haben. Als Elisabeth die zwei Teile des Kreuzes zusammenfügt passieren ungewöhnliche Dinge mit diesem Kreuz, aber auch mit den beiden Frauen.

Als die Beulenpest ausbricht spitzt sich die Lage dramatisch zu.

Mir hat der flüssige, klare Schreibstil sehr gut gefallen. Ebenso die sehr gute Ausarbeitung der örtlichen Begebenheiten.
Sehr hilfreich dabei waren zwei Karten am Ende des Buches, die eine Rekonstruktion der Burgen Küneburg und Kempernich zeigt.

Am Anfang dachte ich das es ein Roman ist der dem Leser das Leben im 17. Jahrhundert nahe bringen möchte und sich um das Werben zweier liebenden Menschen dreht.
Doch das war weit gefehlt von mir.

Die Autoren baut eine super Spannung auf die sie Stück für Stück zu steigern vermochte und sie dann in einem klasse Showdown ausklingen lies.

Die Dramatik die diese Geschichte beinhaltete lies mich dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen, ich war so gefesselt das ich das halbe Buch an einem Tag in fast einem Rutsch durchgelesen habe.

Die Beschreibungen der Orte und Figuren war so plastisch das mein Kopfkino im vollen Umfang am laufen war. Ich durfte die Protagonisten sehr gut kennen lernen und habe mit gelitten und gehofft. Mich aber auch mit ihnen gefreut.
Die Schurken in dieser Geschichte sind so klasse beschrieben, dass man diese am liebsten ins ewige Eis gewünscht hätte.

Für mich ein völlig runder, spannender und fesselnder Roman, der nach einer Fortsetzung ruft. Der berühmte rote Faden fand keine Ecken um hängen zu bleiben, und Längen sucht der Leser vergeblich.

Auch der Lerneffekt war sehr schön, habe ich doch wieder Dinge erfahren dürfen die mir so nicht bekannt waren.

Petra Schier erzählt in einem schönen Nachwort auch noch was in diesem Roman Tatsache
war und wo die Fiktion begann. Ich finde es ist eine wunderbare Mischung daraus entstanden die gelesen werden sollte.


Dieses Werk bekommt von mir fünf von fünf Sternen

Liebe Grüße von Netha :)

2010 gelesen, 6 Bücher - 2322 Seiten

SUB 255 Bücher :whistling:

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